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Rückenprotektor für mehr Sicherheit in der Freizeit

rueckenprotektorEs gibt viele Sportarten und Freizeitbeschäftigungen, bei denen man mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, so dass das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle spielen sollte. Wenn man die Verletzungen nach Unfällen weltweit betrachtet, dann sind in knapp 80 Prozent der Fälle der Rücken und die Schulterpartie betroffen, oftmals mit bleibenden Schäden. Aus diesem Grund sollte man diese Regionen des Körpers gezielt schützen, für viele Outdoor-Sportarten bieten sich vor allem Rückenprotektoren an. Welche Modelle besonders zu empfehlen sind, erfährt man in einem Rückenprotektor-Vergleich.

Rückenprotektor – verschiedene Arten

Rückenprotektor 4Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Typen von Rückenprotektoren, grundsätzlich unterscheidet man zwischen Soft-Protektoren und Hartschalen-Protektoren. Die Soft-Protektoren sind mit viel Weichschaum ausgestattet, so dass sie sich gut an den Körper anschmiegen und dank der hervorragenden Ergonomie einen hohen Tragekomfort gewährleisten. Während des Sports muss man kein Verrutschen befürchten, außerdem kann man die Protektoren bequem unter der Sportkleidung tragen. In einigen Fällen werden diese Soft-Protektoren wie ein Unterhemd getragen, im Gegensatz zu den Hartschalen-Modellen sind keine Gurte oder Schlaufen vorhanden.

Die Hartschalen-Protektoren bestehen aus harten Bestandteilen, die aus Polyester oder Kunststoff hergestellt sind. Ein guter Rückenprotektor lässt sich mit Hilfe von Schulterschlaufen und einem Gurt für den Bauch individuell einstellen und der jeweiligen Körperform anpassen. Im Gegensatz zu der Soft-Variante werden diese Modelle über der Sportkleidung getragen.

Darauf kommt es beim Kauf von einem Rückenprotektor an

Rückenprotektor 4Die Auswahl an Rückenprotektoren ist recht groß, so dass eine Kaufentscheidung nicht immer leicht fällt. Es gibt ein paar wichtige Kriterien, die man beim Kauf unbedingt berücksichtigen sollte, denn Sicherheit hat oberste Priorität. Zunächst einmal ist das Material von Bedeutung, es muss vor allem atmungsaktiv sein, soll aber auch gleichzeitig viel Bewegungsfreiheit gewährleisten.

Als Stoff wird in der Regel Polyester verwendet, oftmals sind auch Elemente aus Leder mit eingearbeitet. Ein spezieller Weichschaum dämpft Stöße zuverlässig ab und sorgt für ein geringes Eigengewicht der Rückenprotektoren. Auch wenn Tragekomfort und Beweglichkeit wichtige Aspekte sind, der Protektor sollte nicht ausschließlich aus Weichschaum-Bestandteilen hergestellt sein.

Um bei Stürzen oder einem Aufprall ausreichend geschützt zu sein, muss auch auf die jeweilige Schlagdämpfung geachtet werden. Dabei kann man sich an einer Zertifizierung nach der Richtlinie CE EN 1621-2 orientieren, was eine europäische Prüfnorm darstellt.

Natürlich ist auch die Lebensdauer der Rückenprotektoren ausschlaggebend, hier kann man durchschnittlich von fünf bis sechs Jahren ausgehen. Doch auch wenn diese Zeit noch nicht verstrichen ist, sollten die Protektoren nach jedem Sturz ersetzt werden, denn nur dann ist umfassender Schutz bei weiteren Unfällen garantiert. Ein Rückenprotektor Test gibt Aufschluss darüber, welche Modelle aktuell besonders zu empfehlen sind.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Rückenprotektoren

Es ist unabdingbar, dass ein Protektor korrekt sitzt, er darf während der Bewegungen nicht verrutschen und nirgends kneifen oder einschneiden. Es ist darauf zu achten, dass die Materialien zwar anschmiegsam sind, der Rückenprotektor aber dennoch fest am Körper sitzt. Gerade bei den Gurten und Schlaufen sollte man sicher sein, dass sie nicht nur hohen Tragekomfort gewährleisten, sondern sich auch ganz nach Bedarf verstellen lassen.

Rückenprotektor 4Ein guter Rückenprotektor bietet dem Rumpf, der Brust und der Wirbelsäule genügend Halt und wärmt diese Partien auch gleichzeitig. Bei der Länge ist davon auszugehen, dass der Protektor vom Nacken bis zur Lendenwirbelsäule reicht, dann hat er die richtige Größe. Normalerweise kann man die meisten Rückenprotektoren problemlos in der Waschmaschine reinigen, außer es wurde Leder verarbeitet. Allerdings sollte man die Protektoren nur waschen, wenn es unbedingt notwendig ist, damit die Reiß- und Klettverschlüsse nicht unnötig verschleißen.